Sonntags hat man ein bisschen mehr Zeit, Sonntags kann man mal über den Tellerrand schauen. Dafür gibts hier einen nicht ganz so themenbezogenen Lesetipp:

Gerade Menschen, die – wie ich – seit vielen Jahren im Web sozialisiert sind schauen manchmal etwas verwirrt auf sog. Business-Events. Da treffen sich Menschen zum „Power-Brunch“ und man hat das Gefühl beim Speed-Dating zu sein. Alle 300 Sekunden von neuem der Versuch, so schnell wie möglich so gut wie möglich da zu stehen.
Und wer hinterher die meisten Visitenkarten verteilt hat, der hat gewonnen. Oder war es der, der die meisten eingesteckt aber die wenigsten verteilt hat?

Als die ersten Blogs aufkamen, war es normal, dass man sich gegenseitig verlinkte, aufeinander aufmerksam machte und unterstützte. Ich weiß gar nicht, wie viel Hilfe ich vollkommen selbstverständlich aus dem Web bekam. Vermutlich würde ich meinen heutigen Beruf ohne diese Unterstützung nicht ausüben können.
Und auch im offline-Teil meines Lebens arbeite ich deutlich lieber mit Menschen zusammen, die zuerst die Partnerschaft sehen als den schnellen Profit. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir so sowohl mehr erreichen als uns auch auf Dauer alle wohler damit fühlen.

Kathrin von Mitvergnügen Hamburg hat sich ähnliche Gedanken gemacht und berichtet über ihre Arbeit. Und dass sie diese Form des Netzwerkens zum Prinzip erhoben hat.

Mit Vergnügen Hamburg: Ein Netzwerk ist ein Zuhause und kein Supermarkt

(Foto unter CC-Lizenz von Metropolico.org)