Mit meinem Angebot hier richte ich mich ja deutlich an Freelancer, Künstler, Selbstständige und andere Einzelkämpfer. Menschen also die in einer Person die Dienstleistung erbringen, die Akquise betreiben, die Buchhaltung und überhaupt das Büro führen und auch für das Marketing verantwortlich sind. Sie kennen das vermutlich: Hat man den Schreibtisch voll mit guten Jobs, meldet sich auf einmal der Steuerberater und will die Quittungen haben. Hat man den Schreibtisch aufgeräumt, meldet sich auf einmal die Job-Panik. Und um die Akquise müsste man sich eh längst mal kümmern … und so weiter.
Wie schön wäre es also, einen Teil der Dinge auszulagern – vielleicht eine eigene Marketing-Abteilung zu haben? Oder?

Vielleicht ja, vielleicht aber auch nein. Denn, wir Einzelkäpfer haben gegenüber „den Großen“ einen entscheidenende Vorteil – und zwar gerade hier im (Social) Web: Wir sind schneller.
Um ein altes, aber gar nicht mal schlechtes Bild zu bemühen: Merken wir, dass der Fluß rechts abbiegt, dann drehen wir kurz am Steuerrad und schwimmen mit. Aber so ein Unternehmsntanker, der will erst einmal bewegt sein.
Sehen wir am rand einen vielversprechend aussehen Seitenarm kostet es uns kaum Energie, mal kurz reinzuschauen. Und so weiter – das Bild funktioniert wirklich recht gut.

Und wie es so ist: gewusst habe ich das irgendwie schon immer, aber irgendwem gesagt habe ich es noch nie – vermutlich weil es zu selbstverständlich schien.
Wie ich jetzt darauf komme? Über diesen Blogbeitrags, der sich auch sonst sehr lohnt, wenn man irgendwo im Web unterwegs sein möchte:
Daniel Rehn: Von Profis und Amateuren: Wie Agenturen auf die Professionalisierung der Blogosphäre reagieren

Bild von Florian Lemuth unter CC-Lizenz