Wer mit dem Gedanken spielt oder gerade beginnt, das Social Web aktiv für sich zu entdecken, der fragt sich oft: „Was soll ich denn da ständig schreiben?“
Klar, das beste Blog und der beste Twitter- oder facebook-Account ist der, der mit erkennbarer Regelmäßigkeit gepflegt wird. Und nicht immer hat man originelle Ideen sowie Zeit und Tagesform, sie in wohlformulierten Artikeln festzuhalten.

Woher also nehmen?
Was viele vergessen, wenn sie beginnen, ein eigenes Blog oder eigene Accounts zu unterhalten ist: Das Web ist keine Einbahnstraße.
Nur weil man beginnt, selbst zu publizieren, darf und muss man nicht aufhören, zu lesen. Ganz im Gegenteil: Wer selbst eine gut sortierte Liste mit interessanten Accounts und Blogs pflegt und liest, der bekommt ja meist täglich frische Artikel serviert. Man sieht, was für Themen gerade wichtig sind und meist hat man ja eh dazu eine eigene Haltung oder Meinung, die dann in einem Artikel münden kann.
Und auch gut zusammengestellte Lesetipps bieten dem eigenen Leser oder der eigenen Leserin wieder Mehrwert. Wer sich die Arbeit macht, für seine Leserinnen und Leser thematische Tipps zusammenzustellen, der erspart ihnen die Arbeit. Und das wird meist gerne honoriert.

Wer Lust hat, in dieses Thema tiefer einzusteigen, dem empfehle ich den Artikel von Maximilian Buddenbohm, der hier beschreibt, woher er regelmäßig Futter für seine verschiedenen Kolumnen und Linksammlungen bekommt:

Maximilian Buddenbohm: Die Timelines als Milchvieh betrachtet